Ein Rat unser Vorfahren besagt: „Lege Tonscherben und eine alte verrostete Dose mit in das Pflanzloch (Spurenelemente) zum Wohle des Baumes“. Anbindepfähle sollten unbehandelt und die Bindeleinen aus Kokos oder Hanf sein.

Gehen Sie kein Risiko mit Sorten ein, die nur einen wohlklingenden Namen haben. Oft verabschieden sich diese schon kurz nach dem Pflanzen.

Für den neuen Obstbaum benötigt man mindestens einen Anbindepfahl. Diesen stellt man an der Nordwestseite des Baumes auf und bindet den Baum mit einem Hanf- oder Kokosseil daran fest. So wird verhindert, dass der Baum vom Wetter geneigt wird.

Weiterhin ist ein leichter Drahtkorb (oder Holz) am Stamm wichtig, damit dieser vor Wildverbiss geschützt wird.

Obstbäume mögen keine „nassen Füße“. Ziehen Sie, wenn erforderlich, Ablaufgräben zwischen den Obstbäumen. Mein Lehrgeld: Ich musste ca. 30 % der Bäume nachpflanzen.

Für die Bewirtschaftung meiner Obstwiese benötige ich ca. 250 Stunden im Jahr. Ich verkaufe kein Obst, ich verschenke es nur. Mein Moto: „Mundraub erwünscht, Hamstern unerwünscht!“

Ich habe für Greifvögel eine Sitzstange (Querholz auf einem Pfahl, wird sehr gut angenommen) gebaut um die Mäusepopulation klein zu halten.

Meine Wünsche für die Zukunft: Ein Bohrbrunnen mit Handpumpe und eine kleine Schutzhütte für Besucher.